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Ergebnisse
 
Rudolfsheim - Athletik Kalksburg 0:1
Das Frühjahr beginnt so, wie der Herbst geendet hat - mit einer unglücklichen Niederlage. Das erste Match gegen Rudolfsheim ist natürlich bereits ein Gradmesser für die Form der Mannschaft. Zwar wird von beiden Mannschaften abwartend gespielt, doch schon bald sieht man, dass die Athletiker taktisch gut eingestellt sind und konsequent geschlossen auftreten. Das Spiel verläuft fair und ist die meiste Zeit ausgeglichen, wobei die Athletiker gegen Ende der ersten Halbzeit die besseren Chancen haben. Doch leider sind sie immer um einen Schritt zu spät oder ein Bein des Gegners ist noch dazwischen. Dann ein Schock für die Mannschaft: Johann Kainz verliert einen Zweikampf und fällt unglücklich auf die Schulter - Luxation und 6 Wochen Pause. Da bereits vor dem Match ein Mitspieler sich aufgrund egoistischem Eigensinns geweigert hat zu spielen, haben die Kalksburger nur mehr einen Wechselspieler, was sich in der zweiten Halbzeit rächen sollte. Nach der Pause wird der verbleibende Wechselspieler eingewechselt. Kalksburg spielt konzentriert weiter, kann aber die herausgespielten Chancen nicht verwerten. Rudolfsheim hat danach einen Freistoss, den der Kaptiän von Rudolfsheim wunderschön an die rechte Stange setzt. Der Abpraller kann jedoch von der Abwehr nicht weggeschlagen werden, sodass ein Mitspieler des Gegners den Ball Richtung Tor rollt, wo sich Libero und Tormann nicht einigen können, wer den Ball wegschlägt. So geht dieser unter dem Körper des Kalksburggoalies zum glüklichen 0:1 für Rudolfsheim ins Tor. Wieder einmal ein typisch blödes Tor gegen eine wirklich diszipliniert spielende Kalksburgmannschaft. Doch bereits nach einigen Minuten der nächste Schock für die Kalksburger: Mitten im Angriff wird Roland Kolb zurückgepfiffen, der Schiedsrichter rennt zu Mathias Prandstetter und schließt ihn aus. Wie sich herausstellte, war ein Spieler von Rudolfsheim auf Prandstetter hinten aufgelaufen und ließ sich theatralisch fallen, weil dieser ihm zuvor kritisierte. Der Schiedsrichter, der die ganze Aktion gar nicht richtig mitbekommen hat, schließt Pranstetter trotz heftiger Proteste der Kalksburger aus. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass sich wieder einmal gezeigt hat, wie fair eine Mannschaft bzw. einige Spieler einer Mannschaft sein können. Denn auch nach dem Match ist der involvierte gegnerische Spieler nicht bereit, seine Schauspielerei zuzugeben, obwohl er es sowieso schon allen zugegebeben hatte. Da der Schiedsrichter nach dem Match darauf beharrt, nur einen Vermerk auf den Spielbericht zu schreiben, wenn der "gefoulte" zu ihm käme,und dieser sich leider weigert, müssen die Kalksburger wohl auch im nächsten Match auf Prandstetter verzichten. Die 10 verbliebenen Kalksburger kämpfen nun, um den Ausgleich noch zu erreichen. Einige Chancen ergeben sich noch, jedoch die Spieler werden aufgrund der enormen Lauf-und Kampfleistung immer müder. Da wie oben erwähnt ein Mitspieler gestreikt hat, ist auch kein Wechsel mehr möglich. So geht das Spiel trotz sehr guter Leistung der Mannschaft unverdient mit 0:1 verloren. Das Glück ist halt a Vogerl...und das ist immer noch im Süden !
Aufstellung: Bacher - St. Prandstetter, Schwab, Wildner - Willinger, Zacherl (eingw. 46. M. Prandstetter), Fiedler, Sarauer, Hainz - Kainz (25. Janezic), Kolb
Tore: Fehlanzeige