Zielsetzung
· Lernen nach Begabungen und Interessen
· Projektorientiertes Arbeiten
· Fächerübergreifender Unterricht
· Individuelle Betreuung im Rahmen d. neuen Förderkultur auf der Sekundarstufe I
· Vermitteln kommunikativer Fähigkeiten
· Förderung der sozialen Kompetenzen
· Erfahren moderner Konfliktlösungsstrategien
· Grundlage und Erweiterung des Einsatzes zukunftsorientierter Arbeitstechniken
· Finden von persönlichen Begabungen und Interessen
· Selbstverantwortliches Setzen von Bildungs- und Interessensschwerpunkten
· Erleichterung des Übertritts sowohl von der Grundstufe zur Mittelstufe sowie von der Mittelstufe zu weiterführenden Schulen
· Individualisierung durch Differenzierung
· Kontakte mit weiterführenden Schulen (besonders in der 3. und 4. Klasse)
· Orientierungshilfe bei der Berufswahl
· Interkulturelle Beziehungen zu Partnerschulen in Ungarn, USA, Frankreich, China, ...
Rahmenbedingungen der Kooperativen Mittelschule
· SchülerInnenzahl der Klassengröße angepasst
· Der Unterricht umfasst 120 Wochenstunden (in 4 Jahren), als Grundlage dient die autonome Stundentafel
· Jahrgangsteams
· LehrerInnen sind nach Möglichkeit nur auf einer Schulstufe einzusetzen
· Der gemeinsame Einsatz von HS-LehrerInnen und AHS-LehrerInnen zur Erweiterung des Bildungsspektrums soll gewährleistet sein
· Teamteaching
· Mindestens 48 LehrerInnenwochenstunden pro Klasse um Teamteaching sinnvoll zu realisieren
· BeratungslehrerIn am Schulstandort
· Möglichkeiten der Betreuung legasthenischer SchülerInnen
Berechtigungen
Die ausgestellten Berechtigungen (Zeugnisse, Bildungszertifikat, ...) entsprechen denen der KMS:
„Auf der 7. und 8. Schulstufe hat eine eingehende individuelle Berufs- und Bildungslaufbahnberatug der SchülerInnen und deren Eltern zu erfolgen. Im 2. Halbjahr der 8. Schulstufe ist diese Bildungslaufbahnberatung in schriftlicher Form nachweislich so zu dokumentieren, dass SchülerInnen und Eltern ein Zertifikat erhalten, dem die empfohlenen weiteren Bildungsgänge zu entnehmen sind.
Gemäß den Zielstellungen, den pädagogischen Vorgaben und den Lehrplanbestimmungen berechtigt das Abschlusszeugnis zum Übertritt ohne Aufnahmsprüfung an alle im Zertifikat angeführten Schulen.“ (Die Kooperative Mittelschule. Eine Empfehlung des Wiener Bildungsrates, Wien 1999, S. 4)
Neue Förderkultur
Die Förderkultur ist die Garantie, dass jedes Kind in allen Lebens- und Lernbereichen individuell in seiner Entwicklung professionell begleitet wird. Durch intensive Zusammenarbeit der Förderlehrer mit KollegInnen unter Einbeziehung der Eltern wird ein wirkungsvolles Netz präventiver Maßnahmen gegen Schulversagen, Lernbehinderung und teilweise auch gegen Verhaltensauffälligkeiten geknüpft. Zusätzliche Lernangebote ermöglichen und erleichtern leistungsstarken, begabten SchülerInnen den Übertritt in eine höhere Schule. Kooperative Lehrmethoden, z.B.
-> Projektunterricht
-> Offenes Lernen
-> Fächerübergreifender Unterricht
-> Förderung der Persönlichkeit
-> Förderung der sozialen Kompetenz
als auch konsequente Umsetzung der inneren Differenzierung und differenzierte Leistungsbeurteilung sind ein wichtiger Eckpfeiler der neuen Förderkultur auf der Mittelstufe.
Das Ziel dieses Projektes ist es einerseits für möglichst viele Kinder einen guten Start in der Mittelschule zu gewährleisten und andererseits möglichst viele Kinder zu einem Schulabschluss zu führen.
Spezieller Einsatz der BeratungslehrerIn
Ausbildung , Koordination und Betreuung von SchülermediatorInnen
SchülerInnen der 3. Klassen haben die Möglichkeit, im Rahmen eines Projekts zu MediatorInnen ausgebildet zu werden. Ihre weiterführende Betreuung findet in Form einer Unverbindlichen Übung statt.
Ausbildung und Ausübung wird durch ein Zertifikat bestätigt.
Im Sinne der Neuen Förderkultur dient der Einsatz von MediatorInnen dem Aufbau einer konstruktiven Art, mit Konflikten umzugehen, und ermöglicht SchülerInnen, Ansprechpartner für ihre Probleme und dadurch Zugang zu Lösungen zu finden.
Mediation ist eine Methode der Konfliktlösung und bewirkt ein konstruktives Umgehen mit unterschiedlichen Meinungen und Denkansätzen, fördert den Konsens, die Zusammenarbeit und die gegenseitige Wertschätzung.
In der Mediationsausbildung wird Selbstreflexion ermöglicht, systemische Sichtweisen und Gesprächsführung werden vermittelt. Die SchülerInnen erwerben Teamfähigkeit und soziale Kompetenz.
Für die Schule bedeutet der Einsatz der MediatorInnen ein bewusstes und lösungsorientiertes Umgehen mit Konflikten. Das Prinzip der gegenseitigen Wertschätzung erzeugt ein besseres Schulklima.
Internationale Schulpartnerschaft
Es werden Partnerschaften mit Schulen in anderen Ländern aufgebaut und gepflegt. Sie dienen dem Gedankenaustausch zwischen Lehrern und Schulleitern und fördern pädagogische Innovationen.
Schüleraustauschprogramme bringen den Schülern das Leben in anderen Staaten näher. Die Kinder lernen andere Kulturkreise kennen und verlieren die Angst vor Fremdem. Sie werden zur Weltoffenheit erzogen.
Viele internationale Wirtschaftskonzerne verlangen diese Weltoffenheit bereits heute von ihren Mitarbeitern, denn in einer globalisierten Welt, ist grenzenloses, globales Denken Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg.
Andere Kulturen kennen und verstehen lernen, fördert aber auch die Persönlichkeitsbildung und hilft, Vorurteile abzubauen oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Dies bildet wiederum einen wesentlichen Bestandteil der Friedenserziehung.
Die internationalen Projekte sind zum Teil eingebettet in größere Programme der Europäischen Union und werden von dieser auch finanziell unterstützt.
Auch die Verantwortlichen für den 23. Bezirk forcieren internationale Kooperation und die Partnerschaften von Schulen.
Der Einsatz von „EU-LehrerInnen“ soll Fremdsprachenkompetenzen fördern und interkulturelles Verständnis vertiefen.
|