ist eine Kooperation zwischen älteren Schülern (14-15-jährige) der 4E und einer ersten Klasse (1A) unter der Leitung der Klassenvorstände und der Unterstützung des gesamten unterrichtenden Lehrer-Teams.
Ziel:
Jugendliche und Kinder lernen von und miteinander mit dem Ziel Selbstverantwortung und Verantwortung für andere zu übernehmen.
Prinzipien:
AUFEINANDER HÖREN
FÜREINANDER DASEIN
MITEINANDER LERNEN
Vorbereitung:
Die Buddys der 4E wurden auf ihre Aufgaben vorbereitet: Projektvorstellung zu Schulbeginn, Erlernen der Grundmethoden im Buddy-Alltag: aktives Zuhören, Perspektivenwechsel.
Buddys finden:
Nach einem Monat Vorbereitungszeit konnten die Schüler der 1. Klasse sich „ihren“ Buddy auswählen – unter der Voraussetzung des gegenseitigen Einverständnisses. Zuweisungen, die nicht klappten wurden besprochen und wenn nötig rückgängig gemacht.
Da sich die Schüler laufend trafen – räumliche Nähe ist wesentlich - konnte sich ein Vertrauensverhältnis zwischen den Partnern entwickeln. Der Perspektivenwechsel der Älteren (nicht bloß Schüler sondern Träger einer Verantwortung) führte zu mehr sozialere Kompetenz.
Diese Woche diente der intensiven gemeinsamen Arbeit – Aufhebung des „normalen Unterrichts – Schaffung eines neuen Lernumfeldes durch gemischte Klassen und Lehrausgänge
Gemeinsame Aktivitäten
Halloweenfest
Lehrausgänge mit klar verteilten Aufgaben, anschließendes gemeinsames Aufarbeiten des Erfahrenen (Besuch des Hundertwasserhauses und Umsetzung des Gelernten im Zeichenunterricht), Ausflug nach Schönbrunn mit Erarbeitung von Fragen aus dem Biologieunterricht mit Unterstützung der Älteren
Unterrichtseinheiten, in denen die Älteren den Unterricht gestalten (Versuche in Physik),
Miteinander lernen: die Älteren helfen bei Unterrichtssequenzen der 1. Klasse in Mathematik, Deutsch, Biologie.
Konfliktmanagement: Aufarbeitung der Problemfelder
Halloween:
Ursprünglich als Fest der 1A geplant, wollten diese ihre Buddys unbedingt dabei haben. So geschah es auch. Die 4 E kam, aß und trank. In kürzester Zeit war alles Ess- und Trinkbares weg. Die 1 A nahm es gelassen – denn die Revanche folgt.
Selten so still im Klassenzimmer – hier wurde zum Teil redlicher gearbeitet, als im normalen Unterricht. Die Buddys erwiesen sich als verantwortungsvolle Beobachter, Helfer und Überprüfer. In Deutsch konnten manche der Jüngeren den Älteren, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, helfen. Bestimmte Wortbedeutungen und der richtige Artikel wurden in Diskussionen geklärt.
Die Lehrer waren letztlich (fast) überflüssig. Gezählt haben das ganze Miteinander und so manches Liebesgeplänkel der Älteren.
Schönbrunn und Hundertwasser sind gut angekommen. Die Rätselralley in Schönbrunn wurde ernsthaft gelöst, und dass Hundertwassers „Schöner wohnen“ schön wäre, ist rüber gekommen.