Blue Flower

Bezirksvorsteher Gerald Bischof ist es Anfang des Jahres in der für Österreich so schwierigen Flüchtlingssituation gelungen, in Liesing die zunächst hohen Wogen der Empörung wieder zu glätten. Er hielt das, was er der Bevölkerung versprochen hatte: Das Flüchtlingsquartier in der Ziedlergasse wird vorbildlich geführt und es gab bisher keinerlei Probleme.

Das ist natürlich auch dem tollen Team zu verdanken, das dort arbeitet; zwei Mitarbeiter der Hausleitung, Herbert Sinkovits und Denis Weber, waren gemeinsam mit Andrea Krischke-Bischof, die als Vorsitzenden der Sozialkommission ebenfalls eine wichtige Rolle in der Flüchtlingsintegration in Liesing spielt, in der Bezirksvorstehung, wo Direktor Michel Fleck vom RGORG 23, Antonkriegergasse ein Angebot zur Flüchtlingsintegration in seiner Schule machte (Foto 1 + Foto 2 [Bilduntertext: Der Beginn einer tollen Zusammenarbeit: Bezirkssekretärin Andrea Krischke-Bischof, Direktor Michel Fleck, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Denis Weber und Herbert Sinkovits von der Hausleitung des Flüchtlingsquartiers 23 in der Ziedlergasse]):

Über einen Spendenfonds soll für InteressentInnen vom Flüchtlingsquartier in der Ziedlergasse Arbeit an der Schule finanziert werden, wobei die Koordination auch von SchülerInnen des Projektmanagementzweigs übernommen wird, die nicht nur gerade für solche Tätigkeiten an der Schule ausgebildet werden, sondern teilweise auch als Dolmetscher fungieren werden. Gerade die Antonkriegergasse hat ja auch bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern einmal mehr bewiesen, dass ihr die Integration von Menschen, die irgendeinen Wettbewerbsnachteil haben, ein großes Anliegen ist. Fotos: (1) 6b mit Prof. Dr. Manfred Car (2) Projektmanagementgruppe_6b mit Prof. Dr. Manfred Car (3) zweites Foto der Projektmanagementgruppe der 6b

Sehen Sie hier eine Videobotschaft von Projektleiter Prof. Dr. Manfred Car.

Drei Videobotschaften von SchülerInnen der Projektmanagement-Klasse 6b:

Laurenz

Youssef

Güldane

Falls Sie für dieses Projekt spenden wollen, zahlen Sie bitte auf das Konto
Verein zur Förderung der Kommunikation in Mauer und Umgebung
IBAN: AT29 3200 0001 1012 1721
(Der Verein hat für dieses Projekt ein eigenes Sub-Konto anlegen lassen!)

Falls Sie einen Zahlschein per Post zugeschickt haben wollen, rufen Sie einfach 0699 19 23 59 75 oder schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Wir freuen uns auch über Gutscheine, die Firmen vielleicht gratis oder kostengünstig für dieses Projekt zur Verfügung stellen wollen. Falls Sie uns unterstützen wollen oder Firmen kennen, an die wir uns wenden könnten, melden Sie sich bitte bei den oben stehenden Kontaktdaten.

Wer arbeitet schon gerne? Das würde man auf den ersten Blick so denken. Oft vergisst man dabei, dass für viele Menschen gerade ihre Arbeit ein wichtiger Faktor ist, der das Leben erst lebenswert und vor allem auch sinnvoll macht. Flüchtlinge, die auf ihr Asylverfahren warten, haben da oft eine beklemmende Zeit der Untätigkeit. Andererseits gibt es im Bereich der gemeinnützigen Tätigkeiten unglaublich viele Möglichkeiten der Beschäftigung, die brach liegen, weil sich für diese Arbeiten einfach niemand findet. Im Flüchtlingsquartier in der Ziedlergasse gibt es ein großes Potenzial von engagierten und auch kompetenten Leuten, die gerne etwas für die Allgemeinheit tun würden. Da niemand diese Menschen ausnützen will, ist es klar, dass man ihnen auch eine Aufwandsentschädigung anbieten möchte. Gutscheine von Firmen aus der Region hätten zusätzlich zum Bargeld den Effekt, dass unsere neuen MitbürgerInnen auch  Geschäfte in der näheren Umgebung kennen lernen.

Das Gymnasium Antonkriegergasse hat bereits viel Erfahrung mit der sehr erfolgreichen Integration von ausländischen SchülerInnen, so wird es auch kein Problem sein, gerade mithilfe dieser SchülerInnen für die Integration von Erwachsenen zu sorgen, für die man dann auch – ähnlich wie für SchülerInnen – zusätzlich kurze Praktika in umliegenden Geschäften organisieren könnte.

Für welche Arbeiten werden Flüchtlinge an der Schule eingesetzt? Der Zivildiener kann jede Menge Unterstützung brauchen, im Sekretariat wird gerne Hilfe für Büroarbeiten angenommen, im EDV-Bereich gibt es in einer Schule mit über 1300 SchülerInnen und LehrerInnen immer etwas zu tun und die SchulwartInnen haben ein breites Arbeitsspektrum, von Gartenarbeiten, Ausmal- und Renovierungsarbeiten bis zu Reparaturen und Montagen, wo Hilfe gerne angenommen wird. Der positive Aspekt ist: Man muss auch gemeinsam kommunizieren, lernt Land und Leute gegenseitig kennen und die SchülerInnen leisten im Rahmen des Projektmanagementunterrichts eine pädagogisch sehr wertvolle Arbeit für die Gesellschaft.

Alle Fotos: frei zum Download für eine weitere Veröffentlichung!

Wir danken der Kronen Zeitung und der Wiener Bezirkszeitung für die großzügige Berichterstattung: Kronen Zeitung      Wiener Bezirkszeitung