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Ab dem kommenden Frühjahr wird der südlichste Teil der Südosttangente – die Hochstraße Inzersdorf- auf Vordermann gebracht. Die Vorarbeiten stehen jetzt vor dem Abschluss.

Bis 2018 wird dieser 3,7 km lange Abschnitt komplett neu errichtet. Insgesamt 129 Mio.Euro investiert die ASFINAG in dieses Großvorhaben. In großen Bereichen wird die jetzige Stelzenstraße zukünftig auf einem Damm aufliegen. In Inzersdorf beim Draschepark bleiben auch zukünftig „ Stelzen“ bestehen. Die alten Tragwerke werden unter Verkehr Stück für Stück „abgeschnitten“ und neu errichtet. Um alle Spuren aufrechtzuerhalten werden provisorische Brücken während der Bauzeit errichtet.

 

Baubeginn im März 2015

Die Schüttarbeiten für die neuen Dämme werden Ende August abgeschlossen sein. Ab Ende März kommenden Jahres kann dann mit dem schrittweisen Abbruch bzw. Neubau der Hochstraße begonnen werden. Wie mir der Projektleiter Thomas Kozakow berichtete sind bereits mehr als 80.000 m3 Erdmaterial für die neuen Dämme angeliefert worden. Dieses Erdreich muss sich jetzt einige Monate lang setzen und festigen.

Schutz der AnrainerInnen steht im Vordergrund

Zum Schutz der Wohnbevölkerung wird der gesamte Baustellenverkehr – also der Materialan- und Abtransport – direkt von der A 23 abgewickelt. Daher wurden vorweg unter anderem auch eigene Baustraßen im Draschepark errichtet. Die asphaltierten Straßen werden auch laufend mit Wasser abgespritzt um die Staubentwicklung zu verringern. Selbstverständlich werden alle Provisorien zurück gebaut und der Draschepark wird wieder begrünt.

Bestmöglicher Lärmschutz für 4500 Anrainer

Auch die Verbesserung des Lärmschutzes ist ein wichtiges Anliegen der ASFINAG und des Bezirkes. So wird der bestehende Lärmschutz auf einer Länge von 4,5 km auf max. 4,5 m erhöht und bei der Sterngasse auch ergänzt. Jetzt konnte auch mit Unterstützung der ASFINAG erreicht werden, dass während der Abbruch- und Neuerrichtungsarbeiten ein provisorischer Lärmschutz den Verkehrslärm während der Bauarbeiten reduziert.

Die ASFINAG wird natürlich eine direkte Anlaufstelle für allfällige Probleme während der Baustelle einrichten und im Frühjahr 2015 die Bevölkerung über die detaillierten weiteren Bauphasen informieren.