Blue Flower

Unter diesem Titel haben die Maurer Geschäftsleute nach einer Initiative ihrer Obfrau Helga Schmidtschläger teilweise auch im Rahmen eines Flashmobs ein großartiges Video gedreht, bei dem nicht nur zahlreiche Geschäftsleute und Kunden teilgenommen haben, sondern auch Bezirksvorsteher Gerald Bischof. Hier geht's zum Video!

Mit dabei ist auch die auf Ö3 viel gespielte Musikerin Virginia Ernst, die das gleichnamige Lied für das Video zur Verfügung gestellt hat.

Lesen Sie hier die Veranstaltungsankündigung zur Ausstellung „Unterwegs in Liesing – Mobilität und Lebensstile erforschen“ am 18. und 19. September 2015 in der ehem. Sargfabrik (23., Breitenfurter Straße 176).

Am 18.9. wird BV Gerald Bischof bei der Eröffnung bzw. Diskussion dabei sein.

In diesen Tagen wird an Vieles aus der jüngeren Geschichte gedacht: 150 Jahre Wiener Ringstraße, 70 Jahre seit dem Ende des 2. Weltkriegs und der Gründung der 2. Republik, Geburtsjubiläen großer Künstlerinnen und Künstler...

Der Verein Steine der Erinnerung in Liesing hat es sich zur Aufgabe gemacht, an Menschen zu erinnern, die außer ihren Verwandten und Freunden vielleicht nur ihrer näheren Umgebung bekannt waren. Sie waren Nachbarinnen und Nachbarn und hatten eines gemeinsam: ihnen wurde vom NS Regime das Recht zu leben abgesprochen. Um sie vor dem völligen Vergessen-Werden zu bewahren, wurden und werden vor ihren ehemaligen Wohnhäusern Gedenktafeln in den Boden eingesetzt.

Die nächsten „Steine der Erinnerung“ für 10 deportierte und ermordete Mitmenschen werden am 13. Juni 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Beginn 15.00 Uhr , 1230 Wien, Breitenfurter Straße 350. Der Weg führt dann zu 3 weiteren Häusern in der Breitenfurter Straße (Nr. 383, 387, 389) und in die Dirmhirngasse 25. Anschließend folgt ein Gedenkakt in der öffentlichen Bücherei Liesing.

Nähere Information unter www.steine23.at

Wohnhaus Breitenfurter Straße 242 trägt nun den Namen vom ehemaligen Atzgersdorfer Bürgermeister

Einen Mann, der den Liesinger Stadtteil Atzgersdorf Anfang des 20. Jahrhunderts mitprägte, ehrte die Stadt Wien am Mittwoch mit einer Gemeindebau-Benennung. Ab sofort trägt das Wohnhaus in der Breitenfurter Straße 242 den Namen Hans-Werndl-Hof. „Die Benennung von Wiener Gemeindebauten nach herausragenden Persönlichkeiten ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Wien drückt heute einem ehemaligen Atzgersdorfer Bürgermeister Respekt und Anerkennung für seine Leistungen aus“, freute sich der Liesinger Bezirksvorsteher Gerald Bischof.

Doris Knecht liest am 19. Mai 2915, 19.00 Uhr, in der Bücherei Liesing (23., Breitenfurter Straße 358) aus „Wald“ (Rowohlt).

Eine Frau allein in einem abgelegenen Haus in den Voralpen: Marian haust primitiv, in unfreiwilliger Autarkie, denn sie hat alles verloren. Der Versuch, im geerbten Haus wieder zu sich zu finden, wird für Marian zum Überlebenskampf. Mühsam lernt sie, sich zu versorgen, sie fischt, wildert, stiehlt Gemüse und Hühner, sie muss sich arrangieren. Stückweise enthüllt der Roman Marians Sturz, schnell und unverblümt erzählt er, wie sie sich in ihrem neuen, archaischen Leben zu behaupten lernt. Eine starke, gefallene Frau mit dem Willen zum Neuanfang, und das Dasein auf dem Land als Spiegel einer brüchigen bürgerlichen Welt.

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin und Schriftstellerin. Ihr erster Roman „Gruber geht“ (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, ist derzeit im Kino zu sehen. Für ihren vielgelobten Nachfolger „Besser“ (2013) erhielt Doris Knecht den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien und im Waldviertel.

Eintritt frei - Anmeldung ab dem 11. Mai 2015 – 11:00 Uhr (ausschließlich persönlich oder telefonisch unter Tel.: 01 4000 23161)