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Lesung in der Bücherei Liesing (23., Breitenfurter Straße 358) Dienstag, 12. Februar 2019, 19.00 Uhr  „Die Stadt von gestern - Entdeckungsreise durch das verschwundene Wien“ - Thomas Hofmann / Beppo Beyerl  (Styria Verlag)

Was einmal war und nicht mehr ist, steht im Mittelpunkt dieser Entdeckungsreisen. Das Stadtbild Wiens veränderte und verändert sich unablässig: durch Abriss im Namen der »Verschönerung« und Regulierung der Stadt, durch Krieg und Katastrophen. Geschichtsträchtige Orte erhalten eine neue Bestimmung, vieles gerät in Vergessenheit. Allenfalls erinnern Gedenktafeln an vergangenen Glanz. Beppo Beyerl  und Thomas Hofmann haben sich auf die Spur dieser legendären Orte und Bauten begeben und erzählen ihre faszinierende Geschichte. Eine manchmal wehmütige Begegnung mit Bekanntem und Unbekanntem, mit Verlorenem und Verwehtem, mit der versunkenen Welt des »alten« Wien.

Thomas Hofmann (Mag. rer. nat.) ist Leiter von Bibliothek, Verlag und Archiv der Geologischen Bundesanstalt in Wien und Autor zahlreicher Publikationen zur Kulturgeschichte Wiens und Niederösterreichs. Beppo Beyerl ist als Zentralmeidlinger seiner Heimatstadt treu geblieben, schreibt Bücher und Reportagen über die Insassen Wiens, aber auch über die Bewohner seiner beiden anderen Heimaten Südböhmen und Istrien.

Anmeldung ab dem 4. Februar 2019 - 11:00 Uhr (ausschließlich persönlich oder telefonisch unter Tel.: 01 4000 23161) – Eintritt frei

Lesen Sie bitte HIER den neuen Artikel von Bezirkshistoriker Dr. Gerald Netzl. Alle seine HOTSPOT-Beiträge finden Sie HIER.

80 Jahre nach dem Novemberpogrom war die Liesinger Synagoge für eine Nacht wieder sichtbar - durch virtuelle Rekonstruktionen auf das Liesinger Amtshaus und das Gebäude, das sich heute anstelle der Synagoge befindet. Anbei finden Sie nähere Informationen und ein Foto zu unserer Veranstaltung (Credit: Lisbeth Kovacic).

Mehr zu Lichtsignal Synagoge Liesing: https://steine23.wordpress.com/

Freitag, 30. November bis Sonntag, 2. Dezember 2018    Liesinger Weihnachtskunstmarkt

Haus der Begegnung Liesing, Liesinger Platz 3, 1. Stock, Festsaal  Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr

Der Liesinger Weihnachtskunstmarkt ist ein alljährliches Highlight im Bezirk und bietet einen sehr stimmungsvollen Start in die Weihnachtszeit. Sie können selbst gefertigte Kunstwerke vieler KünstlerInnen erwerben und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm beiwohnen.

Freitag, 30.11., 19.00 Eröffnung der Vernissage durch Bezirksvorsteher Gerald Bischof – musikalisch gestaltet durch die „Musicalcompany 23“  

Samstag, 1.12., 11.00 Uhr Auftritt „Spotlight Dancecenter“     14.00 Uhr Auftritt „Vienna Dance Kids“                                    15.00 Uhr Auftritt Tanzgruppe „Sigithi“    

Sonntag 2.12., 11.00 Uhr Auftritt „Musicalcompany 23“           15.00 Uhr Adventlesung für vorweihnachtliche Stimmung

Die Liesinger Kinderfreunde bieten wieder eine Weihnachtswerkstatt am Samstag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr zum Basteln und kreativ sein an. 

Der bekannte Heimatkundeforscher Ing. Horst Zecha schrieb an Bezirksvorsteher Gerald Bischof:

"Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeiten bei den Heimatrunden in Hietzing (St. Hubertus) und Mauer (u.a. Vorträge für beide Heimatrunden, regelmäßige Bildervergleiche in "mauer.at" im Speisingteil, das Werbefoto für das Maurer Entedankfest, .) bin ich immer beobachtend in unseren Bezirken unterwegs.

Derzeit wird die Atzgersdorfer Kirche saniert, hier wurde der Putz auf ca. 2m Höhe ab Gehsteig abgeschlagen. Dabei kamen alte (Wand-)Steine in der Mauer zum Vorschein. Ich habe mir diese genauer angesehen und, so wie auch bei den Hauerhütten in den Weingärten, darin versteinerte Schnecken und Muscheln entdeckt (im Anhang ein paar Beispiele).

Ich vermute, dass in nächster Zeit die Kirchenmauer neu verputzt wird und diese Zeugen unserer (Meer-)Vergangenheit wieder für Jahrzehnte/Jahrhunderte verschwinden. Ich möchte daher anregen, dass eine "Fenster" zu einem dieser Steine vorgesehen wird. Ich bin sicher, dass viele Bewohner hier neue Erkenntnisse über die Vergangenheit ihrer Heimat erlangen könnten. (...)" Sehen Sie hier die Fotos.

Bezirksvorsteher Gerald Bischof hat umgehend die Pfarre Atzgersdorf informiert und nun schrieb Pfarrer Pösze an den Heimatkundeforscher:

"(...) Wir werden versuchen den Blick auf die Zeugen unserer Meeresvergangenheit nicht ganz zu verdecken und vllt können wir einen Teil der Öffentlichkeit als 'Schaufenster in die Vergangenheit'  öffnen. Herzlichen Dank für diese interessanten Informationen über unsere alte Kirche. (...)"